Sich und andere schützen

Besonders vom Coronavirus gefährdete Personen sollten bei Aufenthalten in der Öffentlichkeit das Risiko einer Ansteckung sorgfältig abwägen und sich an wichtige Empfehlungen halten

 

Empfehlungen zum eigenen Schutz

Es ist sehr wichtig die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) einzuhalten:

  • Sich impfen lassen: Wir empfehlen eine Impfung mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech sowie von Moderna. Dank einer grossflächigen Impfung wird es einfacher möglich, mit dem Coronavirus zu leben. Jede individuelle Impfung schützt die Gesellschaft als Ganzes und insbesondere Menschen, für die aus gesundheitlichen Gründen eine Impfung ein zu hohes Risiko darstellt. Fragen und Antworten zur Impfung haben wir hier für Sie zusammengestellt.
  • Maske tragen: Befolgen Sie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr sowie in allen öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Innenräumen. Dies umfasst beispielsweise Geschäfte, Banken, Kinos und Restaurants. Eine ausführliche Auflistung aller Orte, an denen Sie eine Maske tragen müssen, finden Sie auf der BAG-Seite Masken.
  • Gründlich Hände waschenSo waschen Sie Ihre Hände richtig.
  • Hände schütteln vermeiden.
  • In Papiertaschentuch oder Armbeuge husten und niesen.
  • Abstand halten– In Innenräumen ist ein Abstand von 1,5 Metern zu wahren. Wenn die Distanz von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, besteht ein erhebliches Ansteckungsrisiko. Das Tragen von Schutzmasken ist erforderlich, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann.
  • Infektionen früh erkennen: Fühlen Sie sich krank oder haben Sie Krankheitssymptome wie Husten (trockener Reizhusten), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit und/oder Fieber, Fiebergefühl und/oder Muskelschmerzen? Bleiben Sie zu Hause, machen Sie den Coronavirus-Check oder rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Diese Empfehlungen gelten auch, wenn Sie nur leichte Symptome haben. Denn infizierte Personen sind auch ansteckend, wenn sie sich gesund fühlen.
  • Bei Krankheitssymptomen testen Sie sich anhand der Covid-19-Schnelltests, die Sie in der Apotheke beziehen können oder unterziehen Sie sich einem Antigen-Schnelltest oder PCR-Test in der Apotheke, einem offiziellen Testcenter oder bei Ihrem Hausarzt.
  • Infektionsketten identifizieren: Bei einem Restaurantbesuch muss pro Tisch eine Person ihre Kontaktdaten hinterlassen. So können die kantonalen Behörden die Infektionsketten rückverfolgen.
  • SwissCovid App downloaden und aktivieren: Ergänzend zum klassischen Contact Tracing steht die SwissCovid App für Smartphones zur Verfügung. Sie informiert über einen engen Kontakt zu einer erkrankten Person, auch wenn man sie nicht persönlich kennt. .
  • Grippeimpfung: Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen mit der saisonalen Grippeimpfung.
  • Staaten mit erhöhtem Infektionsrisiko meiden: Vermeiden Sie unnötige Reisen in Risikogebiete. Das Bundesamt für Gesundheit BAG führt eine Liste der Staaten oder Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko. Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen für die Einreise in die Schweiz besondere Bestimmungen. Abhängig von der Art Ihrer Reise kann es sein, dass Sie ein Einreiseformular ausfüllen, einen negativen Test vorweisen und/oder in Quarantäne gehen müssen, wenn Sie noch nicht geimpft sind.
  • Zur Coronavirus-Impfung im Kanton Zürich haben wir für Sie Fragen und Antworten zusammengestellt.
  • Mehr zu unserem Schutzkonzept erfahren Sie hier.

Darf ich meine Enkel hüten?

Seniorinnen und Senioren mit einer Vorerkrankung wie einer Autoimmunerkrankung, einer chronischen Atemwegserkrankung oder einem stark geschwächten Immunsystem sowie Personen hohen Alters (hochaltrige Menschen im Alter über 80 Jahre) sind besonders gefährdet. Ihnen ist deshalb zu empfehlen, von der Betreuung der Enkel- oder Urenkelkinder abzusehen, sofern sie noch nicht gegen Covid-19 geimpft sind. Für nicht hochaltrige Seniorinnen und Senioren ohne Vorerkrankung ist das Risiko bezüglich der Folgen einer möglichen Corona-Erkrankung nicht erhöht. Sie sollen den Entscheid, ob sie Betreuungsaufgaben wahrnehmen, zusammen mit ihrem Umfeld und immer mit Blick auf die Gesundheit aller Beteiligten treffen. In jedem Fall gelten auch im engsten Familienkreis die Hygiene- und Distanzregeln sowie die aktuellen Verhaltensempfehlungen des BAG.

Informationen für betreuende Angehörige:

Betreuen Sie selber besonders zu schützende Personen oder führen Sie einen gemeinsamen Haushalt? In diesem Merkblatt des BAG finden Sie nützliche Informationen, die Sie als betreuende Angehörige beachten sollten.

Informationen zu unseren ambulanten Dienstleistungen von Pro Senectute Home – Pflege und Betreuung zu Hause finden Sie hier.

Personen mit folgenden Vorerkrankungen sind besonders durch COVID-19 gefährdet:

  • Herzerkrankung
  • Arterielle Hypertonie
  • Atemwegs-Erkrankung
  • Lebererkrankung
  • Nierenerkrankung
  • Diabetes mellitus
  • Adipositas
  • Immundefizienz (angeboren oder erworben durch Erkrankung oder Immunsuppressive Therapie)
© Pro Senectute Kanton Zürich 2021